where memories at
Untitled

Irgendwo in meinem Geiste
Eine dunkle Kammer ist
Gut verschlossen und gehütet
Von niemandem vermisst
Eis und Schnee in dieser Kammer
Toben mit dem Wintersturm
Kein Licht und auch kein Feuer
Erhellen dort den Dunklen Turm

In diesem alten Turm gefangen
Sitzt ein kleines nacktes Kind
Friert und zittert ob der Kälte
ängstlich wie nur Kinder sind
Ist verlassen und alleine
Niemand hört auf sein Klagen
Nicht mal der eig'ne Vater
Wird nach dem Verbleiben fragen

Frag' nicht nach meinen Sorgen
Meine Nöte sind egal
Niemand wird mein Leiden leben
Niemand kennen meine Qual

Frag' nicht nach meinen Ängsten
Frag' niemals was geschah
Als ich mein eignes Kind begraben
Das ich niemals wieder sah

 

Ich habe eben das erste Kapitel meiner Lebensgeschichte aufgeschrieben.

Wieso fängt meine Lebensgeschichte mit einem solchen Ereignis an? Wieso hat er mir das damals angetan?

Bin ich nicht doch vielleicht selber Schuld?

Ich verschließe mich grad wieder in meinem Turm mit meinem Kind. Eine andere Wahl habe ich nicht, denn sonst müsste ich es beenden. 

Ich könnte es beenden. Ja, es gibt immer eine Möglichkeit. Aber hier und heute nicht. Nein, ich muss durchhalten. Das Lied sagt es selbst:

Gib nicht auf.

Ich versuchs.

 

(Songtext: "Irgendwo in meinem Geiste" von Saltatio Mortis)

17.12.10 23:53
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Die Fremde / Website (18.12.10 10:41)
Weißt du, wenn man wirklich will, dann kann man alles schaffen. Ich hasse diesen Spruch, aber das ist einfach so.

Auch wenn ich sehr unter der momentanen Situation leide, ich hab den Willen nicht dazu es zu ändern. Natürlich wünsche ich es mir, aber es scheint mir Spaß zu machen; vielleicht ist es auch eine Strafe, für irgendwas.

Liebste Grüße


fragile.sorrow / Website (20.12.10 17:03)
Hm, ich habe gerade keine Worte,
aber fühl dich gedrückt ♥

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